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Eigene Anwälte schießen C&A ins PR-Knie

10. Februar 2009

“Die Blogger-Gemeinde wird sich ihr Geschäftsmodell nicht kaputt machen lassen.” So Rechtsanwalt Alexander Graf von Kalckreuth zum drohenden Prozess gegen Google Adsense. Welt Online

C&A hat hat sich da vermutlich auf ein für sie in mehrfacher Hinsicht ungewohntes Terrain vorgewagt, die Argumentation ist schwach, denn immerhin sind die Adsense-Links mit “Anzeige” gekennzeichnet.

Da klicken ein paar geldgierige Eltern auf Adsense-Links um ihre Kinder zu verkaufen und merken nicht, dass sie Ihre Kinder nicht an C&A sondern an irgend jemanden anderen verhökern.

Unwahrscheinlich also, dass C&A damit Erfolg haben wird, aber noch unwahrscheinlicher, dass sie gute Presse mit so was bekommen. Die Pressestelle dürfte gerade einige unangenehme Anfragen bekommen und die Kommentare unter dem Welt.de-Artikel sprechen für sich.

Update vom 13.02.: wie zu erwarten hat C&A die Abmahnung zurückgenommen (Welt.de). Dem Betreiber von die-topnews.de, dem von mir sehr verehrten Mario Götsche, hat die Geschichte neben ein bisschen Aufregung eine Menge Backlinks gebracht, der Kanzlei von Kalckreuth eine weitere Abschuss-Markierung am Flugzeugrumpf. Herzlichen Glückwunsch! Wenn C&A auch zu den Gewinnern gehören will, sollten Sie vielleicht die Kanzlei wechseln.

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  1. 26. April 2012, 10:59 | #1

    Wenn C&A auch zu den Gewinnern gehören will, sollten Sie vielleicht die Kanzlei wechseln.

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