Verschönerung der Torstraße in Berlin
Mit dieser Scheußlichkeit meinen die Architekten die bereits nicht sehr schöne Torstraße in Berlin verschönern zu können. Ein echtes Armutszeugnis.
Die Kreativ-Heinis haben sich laut Bauschild gleich noch eine Dokumenta-Künstlerin ins Team geholt. Wahrscheinlich sahen ihre eigenen Entwürfe noch zu sehr nach Haus aus, es musste also noch ein bisschen hässlicher und unförmiger werden. Der Mist ist, dass so ein Haus ewig lange rum steht und die Taliban sich kaum die Mühe machen würden den hässlichen Betonhaufen zu sprengen. Aber wen interessiert schon die Torstraße in Berlin?

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Designkunstbau am Rosa-Luxemburg-Platz
Linienstr. 40, 10119 Berlin, Mitte (Mitte)
2,00 Zimmer; 65,58 m² Wohnfläche; 346.459,00 EUR Kaufpreis
Dazu spürst Du noch die U-Bahn. Übrigens wurde die Thorstrasse als lauteste Strasse Berlins gemessen.
Bin gespannt auf die Bewohner.
sorry – Torstrasse
Wie bitte? Über 5000 EUR Kaufpreis pro qm?
“Designkunstbau” ist eine schöne Selbstlüge. Was glauben diese Clowns nur wer sie sind?
Das Gebäude (genannt L40) ist seit einiger Zeit fertig und sieht mindestens so gruselig aus wie auf dem Bauschild. Interessant ist was der Architekturkritiker Jürgen Tietz in der Neuen Zürcher Zeitung vom 20.10.2010 über L40 schreibt. “Es ist ein Haus jenseits der normierten Lochfassade, ein Berliner Sonderfall, bei dem die Architekten mit den weit offenen und gewaltigen geschlossenen Flächen spielen, mit unterschiedlichen Höhen und einer wie auf Taille eingeschnittenen Gebäudemitte… Es sind polygonale Räume mit teilweise extrem langgestreckten, fensterlosen Wänden. Sie sollen Kunstsammlern genügend Raum für ihre Gemälde bieten.”
So redet man hässliche Scheiße schön. Das Wort “spielen” sagt doch alles, na klar, das Leben ist ein Ponyhof. Fakt ist doch, das L40 ist ein Haus von peinlichen Kunstwichtigtuern für peinliche Kunstwichtigtuer. Ich kann mir gut vorstellen wie diese Trottel in ihren schmuddeligen abgenutzten schwarzen Anzügen bei einem Glas billigen Rotwein in einem abgeranzten Kunstcafe (diese Sorte mit besonders unfreundlichen Kellnern) über ihre hässliche Hinterlassenschaft debattieren und sich dabei vorstellen der Mittelpunkt der Welt zu sein.